E-Commerce-Recht
Gilt das gesetzliche Muster zur Widerrufsbelehrung noch im Internethandel?
Ein erst jetzt veröffentlichtes Urteil des LG Halle vom 13.05.2005 (Az. 1 S 28/05) hat viele Internethändler aufgeschreckt. Danach soll die gesetzliche Mustervorlage nach § 14 BGB-Informationspflichtenverordnung (BGB-InfoV) rechtswidrig sein, da sie undeutlich formuliert sei und keine ausreichende Verbraucherbelehrung darstelle. Weiter...
Abmahnrisiko versicherter und unversicherter Versand bei eBay
Onlinehändler werden häufig abgemahnt, weil sie in ihren eBay-Angeboten versicherten oder unversicherten Versand anbieten. Es kann nur davor gewarnt werden, diese Optionen in den Angebotstext aufzunehmen. Weiter...
Achten Sie auf die Angabe des Grundpreises
Bei der Preisauszeichnung im b2c-Shop ist die Preisangabenverordnung (PAngV) zu beachten. Nachdem es immer wieder zu Abmahnungen gekommen ist, denken die meisten Händler inzwischen an die Angabe des Endpreises, also des Bruttopreises mit Mehrwertsteuer- und Versandkostenhinweis. Viele vergessen aber die Angabe des Grundpreises nach § 2 PAngV. Weiter...
Widerrufsfrist: eBay-Händler sind abmahngefährdet
Das OLG Hamburg hat mit Urteil vom 24.08.2006 (Az. 3 U 103/06) bestätigt, dass die Widerrufsfrist für Verbraucher bei eBay-Geschäften nicht 2 Wochen, sondern grundsätzlich 1 Monat beträgt. Mit diesem Urteil liegt damit erstmals eine obergerichtliche Entscheidung zu dem seit einiger Zeit bestehenden Streit um die Frist bei Onlineauktionen vor. Weiter...
Dürfen Kunden die Ware nach einem Widerruf unfrei zurückschicken?
Leider gibt es immer wieder Kunden, die Waren nach einem Widerruf unfrei zurücksenden. Für den Internethändler stellt sich dann die Frage, ob er das Strafporto erstattet verlangen kann. Weiter...